Seil-Tanz & Devilstick Jonglage
Sicherlich einer der außergewöhnlichsten Artisten zur Zeit . Der junge Kroate, der seine Ausbildung in Berlin und Frankreich erfolgreich absolvierte, besticht mit seinen überaus eigenwilligen Choreografien, die ihm einen eindeutigen Alleinstellungstatus geben. Dies gepaart mit seiner sehr souveränen Technik sowohl auf dem Drahtseil als auch an den Devil-Sticks, überzeugt nicht nur die Juroren der Zirkus-Festivals in Deutschland und Frankreich, zu denen er eingeladen wurde. Nicht umsonst erhielt er den Sonderpreis für seine Devil-Stick Darbietung “Edward” beim “Festival du Cirque de demain” in Paris.

Die von ihm geschaffene Figur "Edward" ist inspiriert durch Tim Burtons Film "Edward mit den Scherenhänden" aus dem Jahre 1990. Hier geht es um die Problematik, die durch die Begegnung der Menschen eines kleinen konservativen Dorfes mit dem unschuldigen Edward, der mit Scheren statt Händen geboren wurde, entsteht . Wie auch der Film möchte er zeigen, wie viel menschlicher sich Edward im Vergleich mit den durch ihre Vorurteile verkrüppelten "normalen" Bewohner verhält.
Er erschafft mit "Edward" einen Menschen, dem etwas Vogelartiges zu Eigen ist. Mit unglaublicher Präzision skizziert er die staksigen und kurzen zackigen Bewegungen und beeindruckt mit der Fähigkeit diese auch konsequent durch die gesamte Darbietung hindurch beizubehalten. Und dann mit fast anrührender Sensibilität erfüllt er "Edward" mit Leben. Die Zerbrechlichkeit des schlaksigen "Edward" bricht einem fast das Herz. Das gekonnte Spiel mit den vier Devilsticks, die die Scherenhände bilden vervollständigen das Gesamtbild, Requisit und Künstler verschmelzen zu der Einheit "Edward". Auch die enorme Vielfalt, der hauptsächlich sehr ungewöhnlichen Tricks und die Leichtigkeit, mit der diese präsentiert werden, machen die Darbietung sehr kurzweilig und eigentlich möchte man gar nicht mehr auftauchen aus dieser Traumwelt, wenn die Nummer dann vorbei ist.

Auch mit "Matador", seiner zweiten Devil-Stick Darbietung, hat er sich ein besonders berührendes Thema ausgewählt. Sein "Stierkampf" stellt im übertragenem Sinn den Kampf eines jeden Menschen mit seinen persönlichen tiefsten Ängsten und Zweifeln dar. Auch hier unterstreicht er seine Fähigkeit überzeugende Jongliertechnik mit einem sensiblen Thema zu einem Gesamtkunstwerk zu verknüpfen, ohne dass dies künstlich wirkt. Für "Matador" erhielt er den Publikumspreis beim Festival " Feux de la Rampe" in Paris.

Auf dem Drahtseil entdeckt der Zuschauer noch eine andere Seite des Artisten. Auch wenn "Antroi" als Sinnbild für den unsicheren Untergrund oder die Gratwanderungen unseres Lebens stehen, so versprüht er hier jede Menge jungenhaften Charme, wenn er gekleidet in einen schwarzen Anzug, seine Melone vom Kopf auf den Fuß und wieder zurück schnippt " und das alles wie selbstverständlich auf dem schwankenden Drahtseil!
"Antroi" erhielt den "Prix de la Ville" beim "Festival du Cirque des Mureaux", Frankreich.

ReferenzenVariete Auszeichnungen
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Pressestimmen
"Gold für eine Nummer mit Seltenheitswert" Sylter Spiegel, 07. September 2005 "Die goldene Trophäe ging an den Deutsch-Kroaten, der mit seinen Devilsticks eine phantastische Geschichte erzählt, die mit grotesker Überzeichnung arbeitete.". "… [hat] als Jongleur die Körpersprache und Emotionen der Corrida studiert. Schlicht und ohne in Folklore abzugleiten jongliert er mit Stäben, die nicht den Stier verkörpern, sondern die Gefahr und die Emotionen des Toreadors.".
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