Seil-Tanz & Devilstick Jonglage

Künstler-Id:AU142

Sicherlich einer der außergewöhnlichsten Artisten zur Zeit . Der junge Kroate, der seine Ausbildung in Berlin und Frankreich erfolgreich absolvierte, besticht mit seinen überaus eigenwilligen Choreografien, die ihm einen eindeutigen Alleinstellungstatus geben. Dies gepaart mit seiner sehr souveränen Technik sowohl auf dem Drahtseil als auch an den Devil-Sticks, überzeugt nicht nur die Juroren der Zirkus-Festivals in Deutschland und Frankreich, zu denen er eingeladen wurde. Nicht umsonst erhielt er den Sonderpreis für seine Devil-Stick Darbietung “Edward” beim “Festival du Cirque de demain” in Paris.

Die von ihm geschaffene Figur "Edward" ist inspiriert durch Tim Burtons Film "Edward mit den Scherenhänden" aus dem Jahre 1990. Hier geht es um die Problematik, die durch die Begegnung der Menschen eines kleinen konservativen Dorfes mit dem unschuldigen Edward, der mit Scheren statt Händen geboren wurde, entsteht . Wie auch der Film möchte er zeigen, wie viel menschlicher sich Edward im Vergleich mit den durch ihre Vorurteile verkrüppelten "normalen" Bewohner verhält.

Er erschafft mit "Edward" einen Menschen, dem etwas Vogelartiges zu Eigen ist. Mit unglaublicher Präzision skizziert er die staksigen und kurzen zackigen Bewegungen und beeindruckt mit der Fähigkeit diese auch konsequent durch die gesamte Darbietung hindurch beizubehalten. Und dann mit fast anrührender Sensibilität erfüllt er "Edward" mit Leben. Die Zerbrechlichkeit des schlaksigen "Edward" bricht einem fast das Herz. Das gekonnte Spiel mit den vier Devilsticks, die die Scherenhände bilden vervollständigen das Gesamtbild, Requisit und Künstler verschmelzen zu der Einheit "Edward". Auch die enorme Vielfalt, der hauptsächlich sehr ungewöhnlichen Tricks und die Leichtigkeit, mit der diese präsentiert werden, machen die Darbietung sehr kurzweilig und eigentlich möchte man gar nicht mehr auftauchen aus dieser Traumwelt, wenn die Nummer dann vorbei ist.

Auch mit "Matador", seiner zweiten Devil-Stick Darbietung, hat er sich ein besonders berührendes Thema ausgewählt. Sein "Stierkampf" stellt im übertragenem Sinn den Kampf eines jeden Menschen mit seinen persönlichen tiefsten Ängsten und Zweifeln dar. Auch hier unterstreicht er seine Fähigkeit überzeugende Jongliertechnik mit einem sensiblen Thema zu einem Gesamtkunstwerk zu verknüpfen, ohne dass dies künstlich wirkt. Für "Matador" erhielt er den Publikumspreis beim Festival " Feux de la Rampe" in Paris.

Auf dem Drahtseil entdeckt der Zuschauer noch eine andere Seite des Artisten. Auch wenn "Antroi" als Sinnbild für den unsicheren Untergrund oder die Gratwanderungen unseres Lebens stehen, so versprüht er hier jede Menge jungenhaften Charme, wenn er gekleidet in einen schwarzen Anzug, seine Melone vom Kopf auf den Fuß und wieder zurück schnippt " und das alles wie selbstverständlich auf dem schwankenden Drahtseil!
"Antroi" erhielt den "Prix de la Ville" beim "Festival du Cirque des Mureaux", Frankreich.

Referenzen

Variete

  • Balagan Variete –Show
  • Roncalli
  • Wintergarten Variete
  • GOP-Variete
  • Chamäleon-Variete
  • Cirque Octave Singulier
  • Auszeichnungen

  • Festival du Cirque de Demain, Sonderpreis
  • Sol y Circo, Gold
  • Feux de la Rampe, Publikumspreis
  • Festival Cirque des Mureaux, Prix de la Ville
  • einsetzbar für..

    Gala
    Messe
    Tradeshows
    Variete


    Pressestimmen

    "Gold für eine Nummer mit Seltenheitswert"
    "Zauberhaft und sehr eigenwillig war die Nummer, mit der der strahlende Sieger Publikum und Jury hinriss: Dieser Künstler pflanzte mit nichts als vier Metallstäben, so genannten Devilsticks- Bilder in die Köpfe seiner Zuschauer, die man so schnell nicht vergisst. Dabei ist kaum zu beschreiben ,was den Reiz dieser Nummer ausmachte:
    Es war, als wäre mitten in der Manege ein schöner, langbeiniger Vogel zum Leben erwacht, der in seiner staksigen Eleganz am ehesten dem Storch, manchmal auch dem Pfau oder Flamingo verwandt schien."

    Sylter Spiegel, 07. September 2005

    "Die goldene Trophäe ging an den Deutsch-Kroaten, der mit seinen Devilsticks eine phantastische Geschichte erzählt, die mit grotesker Überzeichnung arbeitete.".
    Kaskade, europäische Jonglierzeitschrift, 4 / 2005

    "… [hat] als Jongleur die Körpersprache und Emotionen der Corrida studiert. Schlicht und ohne in Folklore abzugleiten jongliert er mit Stäben, die nicht den Stier verkörpern, sondern die Gefahr und die Emotionen des Toreadors.".

    TROTTOIR, IV/2003

    Zufallsbilder aller Künstler

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