“…wie ein plötzlicher Regen”
Schon In früher Jugend übte sich diese junge Frau in der Akrobatik und Artistik und bereiste viele Bühnen über ganz Europa hinweg. Ihr sonniges Gemüt, ihr zartes Wesen und nicht zuletzt ihre hohe artistische Fertigkeit schufen zusammen ein romantisches Spektakel hoch in der Luft am Trapez, das durch traumhaft inszenierte Bilder, eine spannende, emotionale und symbolische Kurzgeschichte und bewundernswert ausgefeilte Dynamik förmlich zu einem poetischen Werk der Luftakrobatik wird.

Melancholisch-romantisches Klavierspiel legt sich über die Bühne. Ihr Boden ist von dunklem, kräftigem und beschwerendem, blauen und grünen Licht bedeckt. Doch weit darüber in der Luft, erhebt sich ein Trapez, das direkt von oben von sonnenartigem, intensivem, orange-gelbem Licht erwärmt wird. Darin, scheinbar liegend, hat es sich die Artistin, zumindest für den Zuschauer, gemütlich gemacht, schlummernd wie in einer Hängematte. Sie trägt ein edles, dunkles Abendkleid, ihr langes, dunkles Haar ist sorgfältig Zusammengebunden und mit einer großen, weißen Blüte geschmückt. Auch wenn sie diesen Anspruch gar nicht stellt, liegt es bei diesem sphärischen Bild nahe, Sie in Ihrer verspielten Anmut als nicht menschliches, elfengleiches Fabelwesen zu sehen.
Sodann erwacht Sie aus ihrem Schlaf und blickt sich kindlich-neugierig um. Mit noch nicht ganz wachen Augen tastet sie erkundend die Seile des Trapezes ab, in welchem Sie ruht. Mit einem Lächeln im Gesicht erkennt sie ihr Utensil und beginnt ihre akrobatische Darbiertung.
Zwischen den Seilen stemmt sie sich in die Horzizontale oder in den Spagat, vollführt nur an einer Hand hängend tänzerisch anmutende Pirouetten, schaukelt amüsiert oder zeigt gleich mehrere Auf- oder Umschwünge in Folge. Dabei wirkt sie so routiniert und verspielt, als ob sie ihr ganzes Leben im Trapez vollbracht hätte. In einem wohligen Moment, kopfüber hängend, hält die junge Frau kurz Inne und Ruhe kehrt ein.

Das künstliche Sonnenlicht verdunkelt sich zu einem kräftigen Violett, die Musik dramatisiert und man findet sich in einem plötzlichen aufplatzenden Gewitter und zu gleich der Klimax der Darbietung wieder. Aus ihrer am Bauch eingehängten Pose kopfüber richtet sie sich nicht nur ohne das Zutun ihrer Arme auf, tatsächlich holt sie aus und umschwingt schließlich den Holm des Trapezes mehrfach in beeindruckender Geschwindigkeit, ohne auch nur eine Hand an ihm zu haben. Die folgenden Figuren sind in ihrer Dynamik und ihrem ausgesprochenen Schwierigkeitsgrad bis auf die Sekunde genau punktiert und lassen dem Zuschauer nicht einen Moment, die Aufmerksamkeit zu verlieren. Nur mit im Trapez lehnendem Nacken oder mit den Fersen hält sie sich in der Luft, oder dreht die Seile ein, um Ihre zum Teil einarmigen Kraftakte noch um eine Eigenrotation zu erweitern.
Langsam flaut die Dramatik der musikalischen Begelitung ab, das Sonnenlicht erstrahlt wieder im gediegenen Orange einer Dämmerung nach dem kurzen Platzregen und die waaghalsige Akrobatik der Künstlerin geht in ausgelassenes, ruhiges Schwingen und Schaukeln über. Wieder legt Sie sich in den Holm des Trapezes, wie zu Anfang der Darbietung, und ehe das Licht verdunkelt, sie zurück in Ihren Schlummer fällt und das Spiel endet, lässt Sie ein Blütenblatt aus ihrem Haar gen Boden schweben.

Die in München geborene, mittlerweile Wahlberliner Artistin engagiert sich seit ihrer Kindheit europaweit im Bereich von Zirkus und Varieté und reicht ihr Fachwissen und ihre Fertigkeit bis heute an den Akrobatennachwuchs weiter.
In ihrer langen Liste an Referenzen findet sich unter anderem der dritte Platz des siebten “Wuhan optics valley international art festival” in China. Nebst ihrer vielerseits als einzigartig gelobter Nummer am Trapez, wird man die begabte Akrobatin in Bälde auch am Vertikaltuch bestaunen dürfen.
ReferenzenFestivals Varieté/Theater: Gala, Messe, etc. TV
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einsetzbar für..Gala
Pressestimmen
” (…) darf sich das Publikum an (ihr) am Trapez |
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