Aerial Circus

Künstler-Id:LY163

Dieses junge, halb israelische, halb schwedische Akrobatenduo am Vertikalseil versprüht vor allem eines: Energie in Unmengen. Das hoch spannendes Flagschiff seiner Shows folgt dem konfusem Plot menschlicher Emotion zwischen Mann und Frau; Die beiden nähern sich zunächst einander mit klassisch-eleganten Bewegungen und Figuren, ästhetisch wie man es aus jener Disziplin kennt, bis sich Ihre eigentliche Unnahbarkeit in einem aktionsgeladenen und neckischen, gar kampfartigen Konflikt in den Lüften entlädt.

“Knockout”

Zu Beginn des beliebtesten Stücks des Duos schleichen die zwei vorsichtig um das Rote Vertikalseil herum, Ihre Blicke konkurrierend bis interessiert miteinander konfrontiert, während sich jedoch jeweils ein Auge auf das Seil richtet, mit der Bereitschaft, jeden Moment aus der Reserviertheit brechen und es für sich zu beanspruchen. Die intensiv mit Rot beleuchtete Bühne generiert zusammen mit dem dramatisch-temperamentvollen, dissonanten Latin-Jazz eine Mischatmosphäre aus drohender Gefahr und Romantik.

Sodann schnappt die junge Frau das Seil Ihrem Konkurrenten vor der Nase weg, der Ihre neckischen Tritte und eindrucksvollen akrobatischen Figuren besiegt ertragen muss. In seinen Augen jedoch entwickelt sich ein Verlangen nach der Frau selbst und während sich der Rhythmus dramatisiert, klettert er Ihr mit großen, schleichenden Bewegungen fast raubkatzenartig hinterher. Es folgt technisch überragende Partnerakrobatik mit erstklassigen Figuren, die stets eine harmonische, erotische Nuance trägt.
Doch lässt Sie die Annäherung nicht lange über sich ergehen und befördert den jungen Mann vom Seil, der sich niedergeschlagen und beleidigt auf den Boden setzt.
Nach einem Moment des Sinnierens richtet er sich entschlossen auf, beginnt das Seil aggressiv zu schwingen und schließt sie förmlich in der Luft ein, um einen weiteren Versuch zu starten. Immer wieder lässt Sie Ihn näher kommen um Küsse und Umarmungen anzudeuten, doch stößt ihm vor den Kopf. Stets wechseln Harmonie und Dissonanz und schlagen sich ausdrucksstark in Ihren körperlichen Höchstleistungen nieder.

Das Ende der Geschichte bleibt jedoch offen; Nachdem beide am Boden angekommen sind, halten sie ein und starren sich an, bis der junge Mann erneut ausbricht, beginnt Ihr hinterher zu jagen und sie beide, der eine gierig, die andere panisch von der Bühne stürmen.

Eine ganz eigene, neu erfundene Note erhält diese Show über das unterschiedliche Setting von Kostümierung und Musik. So wird jene Liebesgeschichte, welche sie gut ein halbes Jahr im Rahmen des Stücks “Die Eiskönigin” Krystallpalast Leipzig aufgeführt haben, zum Märchen.

Auch in Solodisziplinen büßen die Zwei keineswegs an Energie ein; Tatsächlich zeigt sich hier ganz besonders ihr kreativer Geist abseits von reinem Akrobatikhandwerk, der frischen, experimentellen Wind und Charakter ins Varieté bringt.

So mimt die Dame im Bunde am Vertikaltuch in Ihrer Darbietung “The Widow” das verführerische, doch tückische Wesen der schwarzen Witwe in all ihrem animalischen Charakter und unmenschlichen, aber bannenden Bewegungen.

Der junge Schwede beherrscht seinerseits gleich drei innovative Solonummern. Im “Tangostyle“ verfrachtet er jenen Tanz in die Lüfte und erhebt das ohnehin hohe, dynamisch-leidenschaftliche Potential des Tangos auf eine ganz eigene, akrobatische Ebene. Düster geht es im Stück “Nocturnal“ zu in welchem er mit seinen selbst, entworfenen, vampirartigen Outfit zum fliegenden Wesen der Nacht wird. Eine völlig neue luftakrobatische Disziplin erfand er mit „Plastic“. Hierbei spielt er statt an einem Vertikaltuch an einer aufgehängten Plastikfolie, die zusammen mit seinem mit Kunstblut verschmierten Gesicht und vom Schmerz gepeinigten Figuren an Alfred Hitchcocks berühmte Duschszene im Film „Psycho“ erinnern.

Nach Ihrer professionellen Ausbildung und jahrelangen Erfahrung durch Israel, Groß Britannien und Holland hindurch, traf die Vollblut-Akrobatin bei einer Theaterproduktion auf den einige Jahre jüngeren Schweden, der sich mit seinem mit Ehren ausgezeichneten Bachelor of Arts an der Londoner Schule „The Circus Space“ als ebenbürtig erwiesen hat. Im Duo entwickelten die beiden zwischenmenschlich eine verblüffende Energie und Harmonie, die im absolut einzigartigen Charakter ihrer sehenswerten Shows niederschlägt.

Referenzen

Varieté/Theater:

  • “Krystallpalast Variete Leipzig”. Okt ‘08 – Feb ‘09
  • “Månefestivalen” Moon Festival, Norwegen
  • Glastonbury Festival 2008
  • Varieté “Salong Giraff” , Stockholm
  • “Brick House dinner show” Brick Lane, London 2008
  • British Juggling Convention
  • Rockabaret - Cobden Club – London
  • Humansects - Royal Armouries, Leeds
  • einsetzbar für..

    Gala
    Messe
    Tradeshows
    Variete


     

    Pressestimmen

    ” Die Schneekönigin ist wirklich ein mehr als gelungenes Varieté – Theaterstück… und der Krystallpalast an sich trägt zu Atmosphäre noch bei.
    Tolles Bühnenbild, klasse Darsteller (Stefan Ebeling als Schneewehe ist grandios, der sprachfehler der Konigin ebenso) und naturlich die Artisten! “
    Rubert Schuster, Eventim

    “(They) did possibly the best aerial stuff I’ve ever seen. It was way cool. Really insanely good, sleek, fluid moves and at times they looked like they were just floating in midair. Oohs and ahhs escaped me in good measure.”
    clurb.net - BJC 2008

    “Pleasure to watch and very inspiring. I hope to see you again next year.” ”
    Glastonbury Festival 2008, Manager Jade Dunbar

    Bühnenanforderungen / Technik