Schwäbische Comedy
Traditionsbewusst und bodenständig gibt sich diese Komödiantin und bringt ihr Publikum auf die feine, schwäbische Art zum Lachen. Als verwitwete Hausfrau mit der Vision vom perfekten Haushalt, als Ex-Polizist, der sich ein wenig zu ernst nimmt oder jodelnd und musizierend im Dirndl, bezaubert sie mit ihrem markanten Schwabendialekt und ihrer lebensfrohen Art jung und alt zugleich.
Diese Komikerin unterhält auch mit eigenen 90-minütigen Solo-Programmen.
Seit den achtziger Jahren stand die am Berner Konservatorium für Musik und Theater ausgebildete Frau auf einer Vielzahl von bekannten Bühnen, vom jungen Theater Göttingen über das Berliner Chamäleon bis hin zur Palazzo Witzigmann Dinnershow in München/Frankfurt. Darüber hinaus wirkte sie in den deutschen Kinofilmen „Die zweite Heimat“, „Bohai, Bohau“ und „Das ist erst der Anfang“ mit.
Zur nationalen Bekanntheit brachte sie es schließlich nebst Rollen in „Hausmeister Krause“ oder „Nachtschwester Kroymann“ durch den Charakter der „Gisi“ in der TV-Comedyserie „Ritas Welt“ mit Gaby Köster und erhielt dafür im Jahre 2000 den deutschen Comedypreis in der Kategorie „Beste Nebenrolle“.

In ihrem derzeitigen Solo-Programm „Rache ist süß“ schlüpft die gebürtige Stuttgarterin in die Haut einer verwitweten, „a bisserle mobbelich(en)“ Hausfrau. Durch das Erbe ihres Mannes als durchaus wohlhabend zu bezeichnen, nutzt sie ihre freie Zeit nun für den ultimativen Feldzug, ihrem Publikum den perfekt geführten, schwäbischen Haushalt nahe zu bringen. Speziell in diesem Programm widmet sie sich der sozialen Allzweckwaffe der Hausfrau: dem Kuchenbacken.
Zwar gibt es leider keinen Kaffee, jedoch den passenden Klatsch aus der Heimat dazu und so manches schmutzige Geheimnis aus der Degerlocher Nachbarschaft kommt ans Tages- beziehungsweise Rampenlicht.

„Fritz Schreier“, so nennt sich das männliche Alter-Ego der Komikerin. Der Polizist in Frührente hat es mit seinem Sinn für Ordnung ein wenig übertrieben und wurde wegen seiner vielen, geheimen Überstunden im Revier suspendiert. Das Verbrechen jedoch wird niemals in den Ruhestand gehen und so richtete er sich ein privates Polizeipräsidium in Muttis Keller ein. Zwischen Mamas berühmten Schweinebraten und dem ein oder andern Gläschen Alkohol zieht er nun auf eigene Faust los, um das kleinkriminelle Vorstadt-Böse zu bekämpfen.
Last but not least hat die Künstlerin in ihrer Rolle als bayrisches Dorfmädchen noch eine musikalische Nummer auf Lager. Ihre vom Schnaps gelöste Zunge erzählt und jodelt zur selbst gespielten Volksmusik vom Dorfalltag bis hin zu ihrem Leben als Jetsetterin und lockert garantiert jede noch so steife Veranstaltung auf.

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Pressestimmen
“Die Liste ihrer Bühnen- und Fernsehauftritte ist lang - und abwechslungsreich. Denn Franziska schlüpft mühelos in die unterschiedlichsten Rollen. Ob dummdreist, burschikos oder frech zynisch: Mit hemmungsloser Direktheit sorgt sie für einen vergnüglichen und unvergeßlichen Abend” “Die T. tobt sich im komischen Fach im Saal und auf der Bühne aus und singt in den höchsten Tönen.”
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