Darbietungen
Wenn die Berlinerin an ihrem Bandoneon und der in Buenos Aires geborene Gitarrist zusammenkommen, so ist dies förmlich ein Sinnbild für die Geschichte des Tangos.
Diese mit dem weit entfernten Lateinamerika assoziierte Musikrichtung hat neben ihren rhythmischen, afrikanischen Wurzeln nämlich auch starke Europäische Einflüsse und ist wohl hierzulande deswegen so beliebt in Tanz und Klang.
Ganz und gar nicht elitär oder abgehoben klingen die beiden studierten Klassikmusiker, wenn sie perfekt auf einander abgestimmt und in Melodie und Begleitung gleichberechtigt ihre Fertigkeiten zeigen. Technisch und klanglich hochwertig, ertönt fröhliche, eingängige und durch und durch tanzbare Musik mit einer reizvollen Spur lateinamerikanischer Melancholie.
Dabei kommt sie durch das Weglassen von eigenständiger Perkussion und durch die meisterhafte Nuancierung der Künstler niemals aufdringlich daher, sondern inspiriert den Zuhörer beim Tanzen oder was er sonst gerade macht und verbreitet konstant angenehme, positive Stimmung. Puristisch, romantisch und ehrlich, das ist wahrer Tango.
Die weibliche Hälfte des Duos ist diplomierte Klavierpädagogin mit pianistischer Meisterprüfung und studierte das Bandoneon, eine tatsächlich deutsche Erfindung, am Konservatorium in Rotterdam. Sie gründete 2005 diese zweiköpfige Musikgruppe zusammen mit dem klassischen, studierten Meistergitarristen aus Buenos Aires.
Selbst benötigen die Beiden nur jeweils eine Sitzgelegenheit und darüber hinaus nicht viel Platz, zum Mittanzen jedoch sollte bei einer solch meisterhaft dargebotenen Musik ausreichend Spielraum eingeplant werden.
Referenzen
- Tango Chocolate. Hamburg
- TraveTango Lübeck
- Kurt-Weill-Fest 2007. Dessau
- Operncafé Magdeburg
- Grand Hotel Erfurt
- Bärensaal Ludwigsburg
- La Cueva Berlin
- Karneval der Kulturen, Berlin
- Gare de la Lune Dresden
- Showtime Berlin-Potsdamer Platz
- Neue Rösterei Lübeck.
- Ballhaus Mitte Berlin
