Gediegene Kaffeehauskultur zwischen Wien und Bremen
Man sagt, Musik wecke schlummernde Emotionen und entführe Menschen in andere, teils weit zurückliegende, goldene Zeiten.
Was wäre ein Besuch in einem stilechten Wiener Kaffeehaus ohne die weltbekannte musikalische Untermalung durch ein routiniert und doch authentisch klingendes Kaffeehausensemble?
Das musikalische Trio mit Violine, Kontrabass und Klavier hat sich ganz dem Wiederauflebenlassen des träumerischen Flairs der Wiener Kaffeehausmusik verschrieben.
Fern ab vom Österreich der ausgehenden Kaiserzeit erfreut die Truppe aus Bremen auch hierzulande den aufgeschlossenen Zuhörer mit altbekannten und neu komponierten Melodien und Arrangements, die dieses Lebensgefühl näherbringen

Ein leichtfüssig und beherzt aufspielender Kontrabass liefert ein solides, durchaus zum vorsichtigen Bewegen animierendes Fundament, auf dem sich die Violinistin immer wieder zu charmanten melodischen Einwürfen verleiten lässt. Das Klavier füllt das Zusammenspiel der beiden Streicher souverän mit dem riesen akkordischen Tonumfang des Konzertflügels. Das Kaffeehaus-Publikum wird förmlich zum Wippen im Takt gezwungen

Aber auch abseits des waschechten Kaffeehauses machen die drei Vollblutmusiker einen guten klanglichen wie auch optischen Eindruck: so manche Firmenjubiläen, Hochzeiten, Geburtstage oder andere Feierlichkeiten werden durch die akustische Romantik der mitteleuropäischen Jahrhundertwende um so mehr zu einprägsamen Ereignissen. Für die Versorgung mit Wiener Melange und Sahne für alle Gäste ist die Catering-Abteilung zuständig.
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